Wirtschaftsmediation Bremen

Mediation - was ist das und wer ist das?

Konflikte

Konflikte sind nun einmal ein Teil des Wirtschaftslebens, sie lassen sich nicht umgehen.
Sie können allerdings nicht nur die Arbeit innerhalb eines Unternehmens erschweren, - auch im Verhältnis zu Kunden, Lieferanten und anderen Firmen oder in der Regelung der Unternehmensnachfolge kann es zu belastenden Auseinandersetzungen kommen.
Wenn diese nicht geklärt werden, müssen Anwälte und Gerichte eingeschaltet werden, - ein langwieriger, mühsamer und teurer Prozess.

Kosten durch Konflikte

Zusätzlich zu den Kosten, die Anwälte und das Gericht, eventuell auch Gutachter fordern, entstehen jeder der Parteien in dieser Zeit weitere Kosten durch ineffektive Nutzung von Arbeitskraft, eventuelle Mängel in der Projektarbeit, Mitarbeiterfluktuation, Krankheit etc.
Diese Kosten sind messbar, - die KPMG hat sie in ihrer Konfliktkostenstudie 2009 dargestellt: https://www.kpmg.de/Publikationen/11479.asp
Laut dieser Studie verursachen Konflikte zwischen Arbeitnehmern, die dazu führen, dass Projekte mangelhaft ausgeführt werden, bei jedem zweiten Unternehmen Kosten bis zu 50.000 € im Jahr. Zusätzlich fallen Kosten durch erhöhte Krankheitsstände an.

Im Vergleich zu einem Gerichtsverfahren ist die Mediation deutlich schneller und kostengünstiger. Gerichtsverfahren dauern Monate, eine Mediation im günstigsten Fall nur einige Tage oder Wochen. (siehe Dauer und Kosten)

Mediation bedeutet Vermittlung

Mediation bietet die Möglichkeit, Auseinandersetzungen außergerichtlich zu lösen.
Dabei handelt es sich nicht, wie viele denken, um eine Form von Therapie, sondern um ein strukturiertes Verfahren zur Konfliktbeilegung.
Mediation bedeutet Vermittlung. Der Mediator/die Mediatorin unterstützt alle Beteiligten der Auseinandersetzung dabei, ihre Standpunkte und Interessen darzulegen und einvernehmlich einen Weg zur Gestaltung ihrer Situation zu finden. Mit Unterstützung des/der Mediators/in werden Konflikte gemeinsam und auf Augenhöhe geklärt. Im Gegensatz zu einem Gerichtsstreit entscheiden die Konfliktparteien selbst über die Lösung. Dabei kommen auch die Aspekte einer Auseinandersetzung zur Sprache, die nicht justiziabel sind und können mit einbezogen werden. Lösungen, die in einer Mediation erarbeitet werden, sind deshalb in der Regel auch nachhaltig und tragfähig.

Grundsätze der Mediation

Freiwilligkeit

Mediation ist freiwillig, alle Beteiligten haben jederzeit das Recht, die Mediation zu beenden.

 

Vertraulichkeit

Mediation ist vertraulich. Alle Parteien verpflichten sich, das während der Mediation Besprochene nicht nach außen zu tragen. Der/die MediatorIn kann in einem Gerichtstreit nicht als ZeugIn benannt werden.

 

Keine Rechtsberatung

Mediation ist keine Rechtsberatung und will diese nicht ersetzen. Selbstverständlich ist es jeder Partei zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens möglich, sich zusätzlich oder ausschließlich rechtlich von eigenen Anwälten beraten zu lassen. Oft entscheiden sich die Parteien auch dafür, einen Mediatior/eine Mediatorin zusammen mit einem Anwalt/einer Anwältin in Anspruch zu nehmen, damit rechtliche Informationen schnell zur Verfügung stehen.

 

Ergebnisoffen

Mediation ist ergebnisoffen und zukunftsorientiert.

 

Neutralität

Der Mediator/die Mediatorin ist neutraler Vermittler/in und unterstützt die Beteiligten dabei, eine Lösung für ihren Konflikt zu finden.
Er/sie gestaltet den Prozess klar, fair und zügig. Dabei hat der Mediator/die Mediatorin keine Entscheidungsbefugnis, sondern hilft dabei, die unterschiedlichen Standpunkte offenzulegen und zu strukturieren.
Er/sie gewährleistet, dass alle Beteiligten gleichberechtigt in die Mediation eingebunden sind.


Unter 0421/244 544-0 sind wir von Montag - Freitag für Sie in Bremen erreichbar. Gern können Sie uns auch eine Email an sekretariat@ra-ask.de senden, wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.