Beispiel Mediationsvereinbarung

Mediationsvereinbarung zwischen den Medianden ...

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und __________________________________________ als Mediator/in.

Zwischen den Medianden besteht ein Konflikt über
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Die Medianden sind übereingekommen, eine Lösung des zwischen ihnen entstandenen Konfliktes in einem Mediationsverfahren unter Mitwirkung der Mediatorin anzustreben.

  1. Die Mediatorin ist den Medianden gleichermaßen verpflichtet. Sie versichert, mit dem Sachverhalt des Konflikts für keine der Parteien bereits früher befasst gewesen zu sein. Sie verpflichtet sich ferner, im Falle des Scheiterns des Mediationsverfahrens in dieser Sache nicht als Vertreterin oder in sonstiger Weise auf Seiten einer Partei tätig zu werden.
  2. Die Mediatorin gestaltet den Prozess klar, fair und zügig; sie hat keine Entscheidungsbefugnis. Sie fördert die Kommunikation der Medianden und gewährleistet, dass diese in angemessener und fairer Weise in die Mediation eingebunden sind. Sie unterstützt die Medianden in ihrem Konflikt dabei, ihre unterschiedlichen Standpunkte offenzulegen und zu strukturieren.
  3. Ziel ist es, im Gespräch Optionen zu entwickeln, die zu einer einvernehmlichen Lösung führen.
  4. Die Mediation ist freiwillig. Sie kann jederzeit ohne Angabe von Gründen von allen Beteiligten beendet werden.
  5. Die Mediation ist für alle Beteiligten vertraulich.
  6. Im Gespräch walten Fairness und gegenseitiger Respekt. Dazu gehört, sich gegenseitig ausreden zu lassen und sich zuzuhören.
  7. Die Medianden erklären ihre Bereitschaft, aktiv und eigenverantwortlich an der Mediation mitzuarbeiten.
  8. Das Mediationsverfahren geht von einer umfassenden Informiertheit aller Parteien über alle entscheidungserheblichen Tatsachen aus. Die Medianden werden daher im Interesse eines guten Gelingens der Mediation alle für die Lösung des Konflikts relevanten Informationen offen legen.
  9. Mediation ersetzt keine Rechtsberatung und die Mediatorin kann nicht als Sachverständige/Gutachterin in einer rechtlichen Auseinandersetzung herangezogen werden.
  10. Während der Mediation müssen Gerichtsverfahren zum Thema der Mediation ruhen.
  11. Die Medianden verpflichten sich, der Mediatorin gemeinsam ein Stundenhonorar in Höhe von ____ €  zu zahlen. Schriftliche Ausarbeitungen der Mediatorin, wie eine Abschlussvereinbarung, sind gesondert zu vergüten.
  12. Absagen müssen bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin vorliegen.
  13. Die Ungültigkeit einzelner Bestimmungen berührt nicht die Rechtswirksamkeit der Vereinbarung im Ganzen. Anstelle der unwirksamen Bestimmung ist eine Regelung zu vereinbaren, die der wirtschaftlichen Zwecksetzung der Parteien und des Mediators am ehesten entspricht und rechtlich zulässig ist. Dasselbe gilt im Falle einer ergänzungsbedürftigen Lücke.


Ort, Datum    …………………………


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